Hirntod

Es handelt sich dabei um eine Person, bei welcher der Hirntod diagnostiziert wurde. Der Hirntod wird hauptsächlich auf den Intensiv- oder den Notfallstationen beobachtet, und ist immer Folge eines schweren Ereignisses (die häufigsten Todesursachen sind Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Traumen nach Unfällen, Hirnödem nach Herzstillstand und gewisse Hirntumore)

Der Hirntod bedeutet eine vollständige und unwiderrufliche Zerstörung des Gehirns, aber die Herz- und Atemfunktionen können während einigen Stunden künstlich aufrechterhalten werden. Dadurch behält der Körper einige Lebenszeichen wie Wärme, Farbe, Atembewegungen des Thorax.

Der Hirntod

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat Richtlinien über die Definition des Hirntodes publiziert.

Demnach gilt eine Person als verstorben, wenn sie einen irreversiblen Herzstillstand hat, welcher eine Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr zum Gehirn zur Folge hat, oder wenn die Person einen vollständigen und unwiderruflichen Ausfall aller Hirnfunktionen (einschl. dem Stammhirn) aufweist. Diese zweite Situation wird als Hirntod bezeichnet. Die SAMW hat strenge Richtlinien herausgegeben, um diese Diagnostik zu stellen. Der Hirntod wird von Ärzten festgestellt, die unabhängig vom Entnahme- und Transplantationsteam arbeiten. Die Organentnahme von einer verstorbenen Person ist erst dann zulässig, wenn alle durchzuführenden klinischen Tests die Endgültigkeit der Situation bestätigen.

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