Franz F. Immer
Direktor Swisstransplant
| |||||
|
- MD, Masterabschluss in Coaching und Leadership - PD Dr. med., Facharzt für Herz-und thorakale Gefässchirurgie FMH 1993 habe ich das 1987 begonnene Medizinstudium in Bern abgeschlossen. Es folgten die Lehr-und Wanderjahre mit Ausbildungsstellen in Innerer Medizin, Chirurgie und Pädiatrie, bevor ich die Ausbildung zum Facharzt FMH Herz-und thorakale Gefässchirurgie in Basel und Bern absolvierte. Die Erfahrungen als Herzchirurg und Leiter der Aortensprechstunde erlaubten es mir auf der einen Seite operativ tätig zu sein und auf der anderen Seite die Wichtigkeit der Indikationsstellung und der Nachsorge in einem hochspezialisierten Gebiet kennenzulernen. Im Januar 2006 übernahm ich die Leitung der Klinischen Forschung in der Klinik für Herz-und Gefässchirurgie und durfte in Zusammenarbeit mit meinem Team zahlreiche wissenschaftliche Erfolge registrieren. Ein Auslandaufenthalt an der Mayo-Klinik in Rochester, USA gewährte mir Einblick in ein anderes Gesundheitssystem und erlaubten es mir, mein wissenschaftliches Curriculum zu erweitern. Im Januar 2007 erhielt ich von der Medizinischen Fakultät der Universität Bern den Titel eines Privatdozenten für das Fach Herz-und thorakale Gefässchirugie. 2007 habe ich einen Führungs-und Coachingkurs in England und den USA absolviert und mit einem Master Abschluss beendet. Meine Erfahrungen im Kinderspital mit lungentransplantierten Patienten und auf der Dialysestation mit der Fistelchirurgie zeigten mir sehr rasch, wie wichtig die Transplantationsmedizin in der heutigen Medizin ist. Mit dem Wechsel auf die Herzchirurgie im Inselspital Bern war ich dann direkt in die Herztransplantation involviert und durfte die ersten Einsätze von Kunstherzen und die weitere Entwicklung mitverfolgen sowie aktiv im Transplantationsteam mitarbeiten. Es war eine wegweisende Erfahrung in meiner Ausbildung selber miterleben zu dürfen, wie man Menschen an einem Kunstherzen stabilisieren kann und wie die Transplantation Lebensfreude und somit das Wiedererlangen von Lebensqualität ermöglicht. In meinem privaten Umfeld finde ich die Möglichkeit mich zu erholen. Neue Ideen und Gedanken entstehen in anregenden Diskussionen und geben mir die Kraft, Dinge anzupacken. Das unbeschwerte Lachen, meine Frau und meine beiden Kinder, die Lebensfreude und der Glaube an die Zukunft geben mir den notwendigen Antrieb, mich für diejenigen Menschen einzusetzen, die auf Organe warten und darauf angewiesen sind, dass wir uns alle jeden Tag erneut und unermüdlich mit ganzer Kraft für die Organspende - vom Erkennen des Spenders bis hin zur Nachsorge von transplantierten Patienten - einsetzen. |

