Giuliana Affentranger

Wie bist du zu Swisstransplant gestossen?

2012 habe ich mich das erste Mal mit der Thematik Organspende und Transplantation im Rahmen meiner Maturaarbeit auseinandergesetzt. Meine Datenerhebung zeigte eine ganz klare Tendenz des offenen Umgangs der Jugendlichen mit dem Thema. Aus meiner Maturaarbeit entstand dann diese Kampagne. Ich durfte von Anfang an in Form eines Praktikums mit dabei sein und tatkräftig mithelfen in der Gestaltung der Kampagne.

Was ist deine Aufgabe bei Swisstransplant und was motiviert dich?

Ich war dabei, als die Kampagne noch in den Kinderschuhen steckte - heute steht sie auf eigenen Beinen. Der Einsatz aller Beteiligten ist bemerkenswert.
Heute sieht meine Arbeit bei Swisstransplant etwas anders aus. Diesen Sommer habe ich an der Universität Bern mein Psychologiestudium begonnen und arbeite deshalb etwas weniger. Meine heutige Arbeit findet vor allem im Rahmen des Aktionsplans des BAG statt, in diesem Gebiet kann ich nun viele neue Erfahrungen sammeln. Die Vielschichtigkeit der Thematik interessiert mich immer noch sehr.

Was war der tollste Moment in deinem Praktikum?

Da gibt es viele. Aber ein ganz toller Moment war, als Ivan und ich das erste Mal eine Schule besuchten und mit den Jugendlichen über Organspende sprachen. Ich hätte niemals mit einer solchen Beteiligung und einem solchen Interesse der SchülerInnen gerechnet. Es war für mich persönlich ein riesiger Erfolg zu sehen, dass die Kampagne auf eine so grosse Resonanz stösst.

Was magst du besonders?

Harry Potter, Katzenvideos und andere Personen, die Harry Potter und Katzenvideos mögen.

Hast du eine Spenderkarte?

Ja, aber erst seit ich mit meiner Maturaarbeit begonnen habe. Ich war mir vorher der Thematik gar nicht bewusst, da die Organspende in meinem Umfeld nie wirklich angesprochen wurde. Mittlerweile kennt aber mein ganzes Umfeld meinen Willen. Denn das ist der zentrale Punkt – mit seinen Angehörigen über Organspende zu sprechen und sie so zu entlasten.