Elisabeth Immer

Wie bist du zu Swisstransplant gestossen?

Ich bin 2009 zu Swisstransplant gestossen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Die Arbeit für Swisstransplant ist sehr dankbar. Die Bevölkerung ist soweit darüber zu sprechen und sich zu entscheiden, nur fehlt es meist an der fehlenden Informationsgrundlage. Das Thema Organspende und Transplantation in der Bevölkerung Thema werden zu lassen, manchmal auch auf eine verrückte oder unkonventionelle Art, fasziniert und packt mich. Parallel dazu absolviere ich an der Universität Bern meine Zweitausbildung. 

Was ist deine Aufgabe bei Swisstransplant und was motiviert dich für deine Arbeit?

Ich arbeite als Projektleitung Jugendkampagne seit 2014. Ich möchte Jugendliche mit meiner Arbeit dazu ermutigen, eine Entscheidung zu fällen und diese vor allem auch mit ihren Angehörigen zu teilen. Dies entlastet im Ernstfall nicht nur die Angehörigen, sondern auch das Spitalpersonal. Die Arbeit bei Swisstransplant ist sehr abwechslungsreich, das Team qualifiziert und kompetent und Entscheidungen werden schnell umgesetzt. Kleine Ideen können schnell zu grossen Projekten werden, das gefällt mir besonders an diesem Arbeitsumfeld.

Erinnerst du dich an eine besonders spannende Situation bei Swisstransplant?

Ja - da gab es einen Anruf einer Frau, die ihre Organe spenden wollte, nachdem sie sich mit EXIT das Leben nimmt. Solche Situationen sind dann schon sehr speziell und erfordern viel Fingerspitzengefühl.

Was magst du besonders? 

Familiensonntage, Zeichnungen von meiner Tochter, rote Tomaten im Garten, hilfsbereite Menschen, Cervelat am Stock, Kuhglocken.

Und was gefällt dir gar nicht?

Unehrliche Menschen. Littering.

Hast du eine Spendekarte?

Ja, sie begleitet mich seit 2005 in meinem Portemonnaie. Und seit ich bei Swisstransplant arbeite, reden wir auch über den Tod, was in meinem Umfeld eher seltener vorkommt.