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Aktionsplan «Mehr Organe für Transplantationen»

Mit dem Aktionsplan «Mehr Organe für Transplantationen » 2013–2018, lanciert vom Bundesamt für Gesundheit, Swisstransplant und dem Comité National du Don d’Organes (CNDO), wurden in der Schweiz verschiedene Massnahmen eingeführt, um die Zahl der Organspenden zu erhöhen. Obwohl die eingeführten Massnahmen positive Effekte zeigten, wurde das gesteckte Ziel von 20 Spendern pro Million Einwohnerinnen und Einwohner (pmp) mit 18,6 pmp nicht ganz erreicht. Der zweite Aktionsplan «Mehr Organe für Transplantationen» 2019–2021 soll mit aktualisierten und angepassten Massnahmen die Zahl der Organspenden weiter erhöhen und das Ziel von 22 Spendern pro Million Einwohnerinnen und Einwohner erreichen. Der Vertrag wurde zwischen dem Bund, der Stiftung Swisstransplant und dem Nationalen Ausschuss für Organspende (Comité National du Don d’Organes  CNDO) unterzeichnet, wobei Swisstransplant und das CNDO mit drei von vier Handlungsfeldern des Aktionsplans 2019–2021 beauftragt wurden:

Ausbildung des medizinischen Personals

Die verbindliche, landesweit standardisierte und permanente Schulung der medizinischen Fachpersonen im Spendeprozess, deren erforderliche Kompetenzen periodisch auf Qualität überprüft werden.

Prozesse und Qualitätsmanagement

Die schweizweite Vereinheitlichung der Abläufe und des Qualitätsmanagements: Es sollen einheitliche Prozesse für die Organspende nach dem Tod infolge einer sekundären Hirnschädigung nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand (DCD) und für die Gewebespende erarbeitet werden. Weiter werden die Rahmenbedingungen für das Aufklärungsgespräch mit den Angehörigen überprüft und optimiert.

Strukturen und Ressourcen im Spital

Der Aufbau klar definierter Organisationsstrukturen (Aufgaben und Verantwortlichkeiten) auf allen Ebenen des Koordinationsnetzes in den Spitälern sowie zwischen ihnen und Swisstransplant: Die Strukturen werden regelmässig auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit (finanzierte Leistungen) hin überprüft und gegebenenfalls angepasst.