Das Amnion

Als Amnion wird die innerste, gefässlose Membran der Fruchtblase bezeichnet, die den sich entwickelnden Fötus im Mutterleib umhüllt. Die Amnionspende ist eine Lebendspende und erfolgt mit Einverständnis der Mutter bei der Schnittgeburt des Kindes (Kaiserschnitt). Das Amnion hat starke entzündungshemmende, antibakterielle und schmerzstillende Eigenschaften und dient deshalb hauptsächlich als Wundabdeckung.  Die Transplantation von Amnion ist eine sogenannte Übergangstherapie: Nach einigen Wochen löst es sich auf und wird durch körpereigene Zellen ersetzt.

Krankheitsbilder, die zu einer Transplantation führen können

Das Amnion wird vorwiegend zur Behandlung von oberflächlichen Verletzungen der Bindehaut und/oder der Hornhaut des Auges eingesetzt, auch zur Wundabdeckung bei schweren Verbrennungen oder Hautgeschwüren.