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Über die Initiative

Worum geht es?

Mit der Lösung der vermuteten Zustimmung sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, sich Ihren Willen zur Organspende zu bilden. Wer seine Organe nicht spenden möchte, muss dies in einem Register festhalten. Ansonsten wird von einer Zustimmung ausgegangen. Dies bringt Vorteile, und zwar in jedem Fall.

Für wen ist die Initiative?

Sie stehen der Organspende positiv gegenüber:
Im Ernstfall geht der Transplantationskoordinator im Gespräch mit Ihren Angehörigen grundsätzlich von Ihrem Einverständnis zur Organspende aus, da im Register kein Eintrag von Ihnen vorhanden ist. Denken Sie daran, Ihre Angehörigen nach wie vor über Ihren Willen zu informieren. So haben Sie absolute Gewähr, dass Ihrem Willen entsprochen wird.

Sie sind unschlüssig:
Für Sie bedeutet die neue Lösung, dass Sie sich entscheiden müssen. Bisher konnten Sie sich dieser Entscheidung entziehen. Dies hätte im Ernstfall Ihre Angehörigen belastet, die den Entscheid für Sie hätten fällen müssen. Mit der neuen Lösung ist klar: Bei Nichteinverständnis müssen Sie sich registrieren. Ohne Eintrag im Register kann von Ihrer grundsätzlichen Zustimmung ausgegangen werden.

Sie stehen der Organspende ablehnend gegenüber:
Für Sie bringt die neue Lösung den grössten Vorteil. Sie können Ihren Nichtspendewillen nun registrieren und brauchen weiter nichts zu tun. Im Ernstfall konsultiert der  Transplantationskoordinator das Register. Sieht er dort, dass Sie als Nichtspender registriert sind, so weiss er, dass Sie Ihre Organe nicht spenden
möchten und er das Gespräch mit Ihren Angehörigen nicht führen muss.