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Ländervergleich

Die «vermutete Zustimmung», eine Lösung, die sich in ganz Europa bewährt hat
Dies haben die meisten Länder Europas erkannt. Jüngst etwa haben die Niederlande die Lösung der vermuteten Zustimmung eingeführt. Sie folgt damit Ländern wie Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Belgien, um nur einige zu nennen. Es gibt aus diesen Ländern keine Hinweise, dass der Wille der Angehörigen nicht berücksichtigt worden wäre. Die Gespräche mit diesen finden ja nach wie vor statt, doch unter besseren Bedingungen, als dies heute der Fall ist, weil Nichtspendewillige sich in einem elektronischen Register eintragen können. Im Ernstfall konsultieren die Fachpersonen das Register. Sehen sie dort, dass ein Verstorbener als Nichtspender registriert ist, so wissen sie, dass sie das Gespräch mit den Angehörigen gar nicht erst führen müssen. Fehlt ein solcher Eintrag, so gilt es im Gespräch abzuwägen, ob andere Hinweise auf einen Nichtspendewillen existieren. Ist dies nicht der Fall, so können die Angehörigen mit gutem Gewissen einer Organspende zustimmen und sind entlastet.

Diese Länder haben die vermuteten Zustimmung: