Andreas K. ist seit 13 Jahren lebertransplantiert

 

 

«Das Resultat an den Spielen ist nicht vorrangig, ich freue mich auf die anderen Teilnehmer und natürlich auf das SWISS Team. Es wäre schön wenn ich eine Medaille gewinnen würde. Es macht mir aber auch nichts aus, wenn es keine gibt!»

 

 

 

Alter: 55
Disziplin an den World Transplant Games: Triathlon, Massenstart Velorennen

Auf was freuen Sie sich am meisten im Hinblick auf die World Transplant Games?
Am meisten freue ich mich auf die ganze Atmosphäre und die Teilnehmer, welche aus der ganzen Welt kommen. Ich war schon mehrfach dabei und es ist ein gutes Gefühl, sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen. Wir haben alle das gleiche Schicksal, es herrscht dadurch eine spezielle Stimmung und dies verleiht einem ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich freue mich zudem sehr, Málaga kennenzulernen! 

Was ist der Hauptgrund für Ihre Teilnahme an den WTG?
Ein Ziel der World Transplant Games ist es, zu zeigen, dass Transplantierte eine gewisse sportliche Leistung erbringen können. Ich möchte dem gerecht werden. Ein anderer Grund ist der Austragungsort: Málaga hat mich sehr gereizt. 

Sie sind bereits das dritte Mal an den Sommerspielen dabei. Wie wurden Sie ursprünglich auf die Spiele aufmerksam?
Ich habe durch andere Transplantierte von den Spielen erfahren. Sie haben mich zum Mitmachen motiviert. Das erste Mal war ich in Australien (Brisbane), das zweite Mal in Südafrika (Kapstadt). Einmal war ich auch schon an den Winterspielen dabei.

Ihre Disziplin in Málaga ist der Triathlon und Sie nehmen ebenfalls am Velorennen teil. Auf welche Disziplin freuen Sie sich mehr und warum?
Das ist schwierig zu beantworten, ich freue mich auf beides! Das Velorennen ist vielleicht noch etwas spezieller, da es «Mann gegen Mann» geht und jeder will zeigen, dass er der Schnellste ist. Zudem liegt es mir gut ich freue mich sehr darauf. 

Trainieren Sie speziell für die Spiele?
Ich bin eigentlich immer sportlich aktiv. Auf die Spiele hin trainiere ich jetzt täglich, meistens alleine. Dass ich mich für den Triathlon angemeldet habe, war vielleicht ein bisschen übermütig! Ich bin schon seit Jahren nicht mehr geschwommen. Nun musste ich wieder viel trainieren, damit ich die 400-Meter-Schwimmen in Málaga schaffen werde. Glücklicherweise habe ich einen Sohn der sehr stark im Triathlon ist. Der gibt mir nun gute Tricks und Tipps! Das Resultat an den Spielen ist nicht vorrangig, ich freue mich auf die anderen Teilnehmer und natürlich auf das SWISS Team. Es wäre schön wenn ich eine Medaille gewinnen würde. Es macht mir aber auch nichts aus, wenn es keine gibt!