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Geneviève Anthamatten (62) aus Pully (VD)

Ich bin seit 1999 nieren- und pankreastransplantiert.

Seit meinem 18. Lebensjahr hatte ich Diabetes und war auf Insulin angewiesen. Ich konnte aber trotz der Krankheit ein normales und sportliches Leben führen und wurde Mutter eines Sohnes. 1992 verschlechterte sich mein Zustand und nach einer Niereninsuffizienz. Ich musste dreimal pro Woche zur Dialyse und wurde schliesslich auf die Warteliste gesetzt. Nach sieben Jahren wurde ich endlich transplantiert. Seither hat sich meine Lebensqualität um ein Vielfaches verbessert und dafür bin ich dankbar.

Ich war bereits sportlich unterwegs …

… an 10 Ausgaben der World Transplant Summer Games und 5 Ausgaben der World Transplant Winter Games. Insgesamt habe ich an den Spiele 28  Medaillen geholt, davon 16 Goldmedaillen in diversen Lauf- und Skidisziplinen! An den Sommerspielen in Durban 2013 habe ich in meiner Kategorie sogar einen Rekord über 400m aufgestellt.

An den World Transplant Games erwartet mich …

… eine gute Gelegenheit, den Spendern zu danken. Zudem ist eine Chance, mittels Sport die Öffentlichkeit auf die Organspende aufmerksam zu machen. Ich möchte Transplantierte und Diabetiker ermutigen, Sport zu machen und ihnen zeigen, dass auch nach einer Transplantation oder einer Krankheit ein vitales Leben mit viel Lebensqualität möglich ist.

Freude im Leben machen mir …

… meine Freunde und Familie, mit denen ich gerne meine Zeit verbringe. Ich geniesse mein Leben und bin froh, dass ich immer noch Sport treiben kann.

Zur Organspende sollte sich jedermann Gedanken machen, weil…

… man damit Leben schenken kann. Jedermann sollte sich darüber informieren, darüber sprechen und sich entscheiden.