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News

  • 02.12.2019

    Passend zur Adventszeit dreht sich im aktuellen Magazin alles um Geschichten. So erzählt unser ehemaliger Stiftungsrat Prof. Dr. med. Walter Weder im Interview vom Druck vor seiner ersten Lungentransplantation, der allerersten in der Schweiz überhaupt. Mirjam Widmer schildert eindrücklich, wie es ist, nach langem Leiden mit einer neuen Lunge aufwachen und beschwerdefrei atmen zu dürfen. Nadia Balcon erläutert, wie sie sich gemeinsam mit ihrem Vater und ihrem Bruder im Sinne ihrer Mutter dafür entschied, der Organspende zuzustimmen und Dr. med. Christian Brunner, Leiter des Organspende-Netzwerks Luzern, erklärt, wie das Angehörigengespräch im Idealfall verlaufen sollte und was die grössten Herausforderungen im Spitalalltag sind. Der offene und transparente Austausch mit den Angehörigen ist äusserst wichtig. Während den kommenden Festtagen sind unsere Gedanken auch bei all den Familien, die jemanden verloren haben, der mit seiner Organspende einem anderen Menschen geholfen hat.

    Download: Swisstransplant Nr. 41 als PDF

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  • 14.10.2019

    Nachdem im zweiten Quartal weniger postmortale Organspender verzeichnet werden konnten, blieb die Anzahl im dritten Quartal auf diesem tiefen Niveau konstant (22 DBD- und 15 DCD-Spender*).

    Trotz der tiefen Spenderzahlen konnten im Vergleich zum zweiten Quartal 25% mehr Organe transplantiert werden, insbesondere mehr Nieren und Lungen. Gesamthaft konnten im 3. Quartal 129 Organe von verstorbenen Spendern transplantiert werden. Die Anzahl transplantierter Organe pro postmortalem Spender stieg im Vergleich zur sehr tiefen Rate im zweiten Quartal wieder deutlich an (auf 3.3 Organe pro DBD- respektive 2.6 Spender pro DCD-Spender).

    Dank der höheren Anzahl transplantiertet Organe gab es bei der Warteliste einen leichten Rückgang im Vergleich zum zweiten Quartal. Ende September 2019 warteten insgesamt 1398 Patienten auf ein Organ.

    Download:

    Archiv:

    *DBD = Spender im Hirntod / DCD = Spender im Hirntod nach Herz-Kreislaufstillstand

  • 14.10.2019

    An der diesjährigen Plenarsitzung des Europäischen Komitees für Organtransplantation in London wurde Franz Immer von den Delegierten zum neuen Vorsitzenden des Komitees gewählt. Es ist das erste Mal, dass die Schweiz dieses Präsidium übernehmen darf.

    «In meiner Funktion an der Spitze des Komitees werde ich mich für die nächsten zwei Jahre unter anderem für den Wissenstransfer zwischen Organisationen und Experten sowie für die Einhaltung und Weiterentwicklung von Standards in der Organtransplantation einsetzen», erklärt Franz Immer. Das Europäische Komitee für Organtransplantation (European Committee on Organ Transplantation, CD-P-TO) ist eine zentrale Plattform, um die europäische Zusammenarbeit in der Organspende und -transplantation zu steuern. Sie fördert die Unentgeltlichkeit der Organspende, die Bekämpfung des Organhandels sowie die Entwicklung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards im Bereich der Organtransplantation. «Es ist eine grosse Ehre für mich, diese Verantwortung als neuer Vorsitzender zu übernehmen», freut sich Franz Immer nach seiner Wahl.

    Als Delegierter der Schweiz engagiert sich der CEO von Swisstransplant seit 2014 für das CD-P-TO. Vor vier Jahren organisierte er gemeinsam mit dem Komitee den «Walk against organ trafficking» (Marsch gegen Organhandel), um im Rahmen des Übereinkommens des Europarats gegen den Handel mit menschlichen Organen ein Zeichen zu setzen. Mit seiner Wahl löst Franz Immer das Mitgliedsland Spanien, das den Vorsitz die letzten beiden Jahre innehatte, ab.

    Das CD-P-TO überwacht und koordiniert die Arbeit des Europarats auf dem Gebiet der Transplantation von Organen, Geweben und Zellen. Das Komitee besteht aus international anerkannten Experten aus 46 Mitgliedstaaten, darunter auch Vertreter von Nichtregierungsorganisationen.