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Fokus Widerspruchslösung: Stellungnahmen der Netzwerkleiterinnen und -leiter zur erweiterten Widerspruchslösung

Die Wogen gehen mitunter hoch, wenn die Diskussion auf das Thema «Widerspruchslösung» kommt. Das ist verständlich, geht es doch um das Wichtigste überhaupt: die Wahrung der Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Doch was würde die erweiterte Widerspruchslösung für die klinische Praxis konkret bedeuten? Zeit für einen Praxischeck bei denen, die das am besten einschätzen können: dem medizinischen Fachpersonal.

Dr. med. Deborah Pugin

«Aus Respekt vor der Entscheidung des Patienten ist es wichtig, von der ex­pliziten zur vermuteten Zustimmung zu wechseln.»

> Interview mit Dr. med. Deborah Pugin

Dr. med. Mathias Nebiker

«Ein Argument für die erweiterte Widerspruchslösung ist, dass der Druck auf die Gesellschaft, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen, ein wenig erhöht wird.» 

> Interview mit Dr. med. Mathias Nebiker

Dr. med. Christian Brunner

«Das Hauptargument ist auf jeden Fall die Entlastung der Angehörigen in ihrer Entscheidung für oder gegen eine Organspende.»

> Interview mit Dr. med. Christian Brunner

Dr. med. Edith Fässler

«Die Einführung der erweiterten Widerspruchslösung ist sinnvoll. Wir hoffen, dass sie dazu führt, dass mehr Menschen ihren Willen zu Lebzeiten äussern.»

> Interview mit Dr. med. Edith Fässler

Renato Lenherr

«Die erweiterte Widerspruchslösung ist vom Standpunkt des Praktikers aus gesehen der richtige Weg.»

> Interview mit Renato Lenherr

Samuel

Ein Leben mit gesundheitlichen Problemen, ein Zusammenbruch und ein Erwachen aus dem Koma – mit einer neuen Leber.

> Samuels Geschichte